Montag, 29. Dezember 2014

Lupine Piko vs. China Lampe



Links die China Stirnlampe, rechts die Lupine Piko

Links die China Lampe, rechts die Lupine Piko

Als Besitzer einer Lupine Piko war ich noch  auf der Suche nach einer Zweit- bzw. Ersatzlampe. Ich bin zwar absolut überzeugt von der Piko und finde auch, dass sie jeden Cent wert ist, jedoch wollte ich für die Zweitlampe nicht mehr so viel Geld ausgeben. Deswegen habe ich mich für ein billiges Produkt aus China für ca. 45 Euro mit 7 LEDs und angeblich 6000 Lumen entschieden. Gut, diesen Wert habe ich natürlich nicht ernsthaft geglaubt, aber selbst wenn es nur die Hälfte, also 3000 Lumen sind, ist das noch ein akzeptabler Wert.

 Leider hat die Lampe den Vergleichstest nicht bestanden und ist postwendend zurück gegangen, zum Glück habe ich nicht direkt in China bestellt, sodass die Rückabwicklung kein Thema war.

Allein schon das 4 fache Gewicht macht die China Lampe untauglich für jeden sportlichen Einsatz am Kopf z.B. beim Joggen. Nur an einen Lenkereinsatz beim Fahrradfahren ist zu denken. Natürlich haben beide Lampen keine Straßenzulassung, also nur im Gelände damit fahren. Und nun zum wichtigsten Teil, die Lichtausbeute: die Lichtleistung reicht nicht ansatzweise an die Piko mit ihren 2 LEDs heran.



Um dies zu demonstrieren, habe ich eine Kamera auf manuell gestellt und zwei Fotos mit den gleichen Kameraeinstellungen von einer beleuchteten weißen Wand gemacht. Das Ergebnis ist in den Fotos unten gezeigt und bedarf keines weiteren Kommentars. Gefühlt ist die Lupine doppelt so hell. 



Nur nebenbei sei gesagt, dass auch die ganze Verkabelung (angeblich wasserfest) und der Akku der Lampe aus China keinen so soliden Eindruck hinterlassen, wie es die Lupine macht. Bei Volllast hat der Akku der China Lampe ca. 1:45h durchgehalten, was dann doch ein ganz akzeptabler Wert ist.  Generell findet man übrigens diese Bauart von Lampen massenhaft bei Ebay - von einer LED bis zu 8 LEDs. Sie heißen alle unterschiedlich, sehen aber alle dann doch ähnlich aus und werden bestimmt in der gleichen Fabrik hergestellt. Stichwort bei Ebay ist "cree fahrrad lampe".

China Lampe. Sehr mitten-orientierte Ausleuchtung

Lupine Piko. Deutlich ausgeglichene
Ausleuchtung. Dadurch viel angenehmer.













Samstag, 20. Dezember 2014

Kochelsee im Nebel

Endlich hatte ich mal Glück und habe am Gipfel des Herzogstands ein Nebelschauspiel erlebt. Links ist der Kochselsee im Nebel versteckt und rechts ist der Walchensee im schönsten Sonnenschein. Ich musste das Stativ ganz nach unten schrauben, damit mir der Föhnsturm die Kamera nicht umgeweht hat.

Links der Kochelsee im Nebel, rechts der Walchensee

Behind the scenes. 

Montag, 27. Oktober 2014

Color flicker in timelapse with Sony cameras (RX100, alpha 6000)

I recently discovered a weird behavior of my Sony cameras in timelapse operation. Although shooting completely manual (whitebalance, aperture, exposure, ISO, RAW) the images show a color flickering with some frames showing a magenta or greenish coloring.

Below you find an example of the RX100:





This is an example of the alpha 6000 with a manual lense (Samyang 8mm 2.8). The sky is ok but the grass has a greenish touch in the upper image and a red, orange, magenta touch in the image below:




The images are underexposed and exposure is afterwards increased in Lightroom. This reveals the coloring as shown in the images. Lighting should not have changed inbetween the photos, the interval should be in a range of a second.

I observed this flickering with my Sony RX100 and also with my Sony Alpha 6000 with the kit lens. I also thought that this is maybe a lens issue (for example stabilization or imprecise aperture) and I changed the lense on my Alpha 6000 to a completely manual lense without success. The issue is still visible and again only in underexposed images where the exposure is ramped up in post. An interesting fact is that in some of the images showing color flicker, the flickering takes place when the exposure changes in a very small portion of the image. In the above example (lower image) there is a car light visible at the right corner above the trees. In some further images of this series I observed a similar thing: If there is a small light point, the overall color changes. This issue is also very distracting in timelapses of stars for example if you have small changing light pollution this causes the sky to flicker in psychedelic colors. It also has to be noted that all the observations have been made outdoors so flickering by any frequency of an artificial light can be excluded.

I still have no solution other than making no underexposed timelapses with adjusting the exposure in postprocessing.

A similar observation was made with the GH3 but with no solution:


Further things which could be possible and need more investigations:

- Problems with the RAW compression?
- Light reflections inside the lense?
- Does it also happen with JPG?
- Do the electronics of the sensor / camera react to electromagnetic perturbations? Shielding?


Freitag, 12. September 2014

Stabile DIY Fahrrad Halterung MTB für Smartphones

Auch auf solchen Wegen sollte eine MTB
Smartphone Halterung das Handy nicht verlieren
Fahrradhalterungen für Smartphones à la Android und iPhone gibt es heutzutage an jeder Ecke zu günstigen Konditionen zu kaufen. Meist sind diese jedoch nur straßentauglich und sobald man einen Bordstein rauf oder runterfährt, findet man sein geliebtes Handy (samt Halterung) auf dem Asphalt wieder. Nicht viel besser sieht es im Offroadbereich aus, wenn man über Wurzeln, Stock und Steine rumpelt. Auch in den Rezensionen der Verkaufsportale kann man entsprechende Erfahrungsberichte lesen.



Möchte man jedoch auch im Gelände nicht auf das Handy, sei es zur Navigation oder was auch immer verzichten, benötigt man eine wirklich solide Halterung. Mangels Vertrauen in kommerzielle Lösungen habe ich mich mal an eine Eigenbau Mountainbike Halterung gewagt. Ziel sollte sein, eine möglichst flexible (Längs,- Querhalterung), gleichzeitig robuste aber trotzdem billige Halterung mit wenig aufwand selber zu konstruieren. Das Thema Wasserdichtigkeit habe ich vorerst noch ausgespart, jedoch kann man meine Konstruktion jederzeit um ein wasserdichtes Cover erweitern.
  • Robust (auch trailtauglich, bis S2) 
  • billig ( < 10 Euro) 
  • flexibel (Quer,- Längshalterung)
  • Wasserdichtigkeit*
Kriterien mit absteigender Priorität. * kann nicht erfüllt werden.


Ausgangspunkt für die Eigenbau Halterung ist, zunächst am Vorbau eine ebene Fläche für die eigentliche Handyhalterung zu schaffen. Dies wird mittels eines Stückes Kabelkanal (oder eines anderen U-förmigen Profilrohres) erreicht, indem es einfach über den Vorbau gestülpt wird und mit Kabelbinder fixiert wird. Um die Halterung gegen verrutschen zu sichern, wird ein Stück Gummi (z.B. von einem alten Schlauch) untergelegt.


 

Da die Fläche bei meinem Bike noch zu niedrig war, habe ich die Plattform mit einem Stück Holz um ca. 0.5 cm erhöht, indem es einfach auf den Kabelkanal geklebt worden ist. Die eigentliche Befestigung des Smartphones wird über ein billiges Plastikcover (oder Silikoncase, oder was auch immer) zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für das Handycover ist nur, dass das Handy stabil im Cover sitzt und sich auch durch harte Stöße nicht lösen kann. Anschließend wird auf der Plattform und dem Smartphone Cover ein selbstklebender Klettverschluss angebracht. Ich habe einen Klettverschluss im Pilzkopfdesign von 3M (Dual Lock) benutzt.
Das Handy (im Cover) kann nun bequem mit der Plattform verbunden werden, wobei, je nach Fläche des Klettverschluss und seiner Anbringung das Smartphone quer oder längs betrieben werden.

Diese Konstruktion hat bei mir bereits mehrere ruppige Wurzel- und Steinabfahrten problemlos überstanden. Möchte man Wasserfestigkeit garantieren, kann man anstatt einem billigen Cover auch ein hochwertigeres mit mehr Schutz auswählen.


Materialliste:
- Kabelkanal (kostet so gut wie nichts)
- Kabelbinder (kostet so gut wie nichts)
- billiges Handycover (5 EUR)
- Klettverschluss (z.B. Dual Lock von 3M, ca. 4 EUR)
- Kleber




Keywords: DIY, MTB,  mountainbike, smartphone, mount

Montag, 1. September 2014

Milchstraße mit ILCE6000 und Walimex 8mm 2.8

Die Kombination aus meiner neuen Sony Alpha ILCE 6000 mit dem Walimex 8mm 2.8 macht in sternenklaren Nächten wirklich Spaß:
25s, F2.8, ISO 3200


Nach dem Fix der Linse nach der Anleitung How to fix the focus of the Samyang (Walimex) 8mm F2.8 UMC Fish-eye II ist alles einigermaßen scharf.

Sonntag, 4. Mai 2014

How to fix the focus of the Samyang (Walimex) 8mm F2.8 UMC Fish-eye II

I recently got my new Samyang 8mm F2.8 UMC Fish-eye II with E-mount and was really excited about to shoot some great fisheye photos. The first test shots have been shot under daylight conditions and I used F8-11 but not below to simplify the manual focussing.



Later on I tried to shoot with aperture wide open F2.8. The focus magnification in the Sony ILC 6000 is a great help when it comes to manually focussing but I realized that I couldn't focus to infinity. The focus ring couldn't be turned further to obtain a sharp image.

I changed the lense back to the kit lense E PZ 16-50mm F3.5-5.6 OSS to check the manual focus. A quick comparison of two images of the same subject with the same magnification and the same shooting parameters is show in the following image:

It reveals that my Samyang @F2.8 is blurry or out of focus in comparison to the kit lense. This is a real disappointment since I bought the lense to shoot photos of stars and the milky way with open aperture and I will not accept this kind of blur.

I was already looking for the original packing of the Samyang to box it and send it back to Amazon when I discovered three little screws below the mount of the lense. I couldn't resist to open the screws to see what is beyond the metal ring.


After opening the screws I carefully lifted the first ring with my fingernails revealing the inner organs of the lense.


Below the ring which contains the E-mount, I found two very thin distance rings. I removed the bronze colored ring (with a thickness of 0.2 mm), reassembled the lense and took some test shots:


The results are impressive, the sharpness is back as can be seen in right two images above. However, when focussing now an object which is at infinity I have to turn the focus ring inbetween 1 and infinity.

Also I am not sure if I changed other optical properties of the lense but I will see in the next weeks.

Montag, 17. März 2014

Erstes Timelapse mit der RX100 auf dem Kamerarail

... und dann auch gleich noch anspruchsvolle Lichtverhältnisse: Sonnenuntergang. Ich hatte die Kamera komplett auf M geschalten und leider bereits mit -0.3 angefangen. Als die Sonne dann weg war ist die Belichtung ganz schnell auf -1.3 gesunken. Dank RAW konnte man aus den Bildern dann doch noch was machen.






Sonntag, 2. Februar 2014

Stapelverarbeitung: viele Bilder verkleinern am Mac

Immer wieder kommt es vor, dass man, beispielsweise vor dem Upload, viele Bilder gleichzeitig verkleinern möchte. Dafür gibt es spezielle Programme, die diese Art der Stapelverarbeitung unterstützen. Allerdings kann man auch die Vorschau im Mac für diese Zwecke benutzen:

1. Zunächst wählt man die gewünschten Bilder im Finder aus und öffnet sie


2. In der Vorschau selektiert man alle Bilder mit Bearbeiten > Alles auswählen oder Apfel + A


3. Anschließend wählt man Werkzeuge > Größenkorrektur


3. Dort kann man die gewünschte Größe einstellen. Bei gemischten Seitenverhältnissen (Quer und Portrait) sollte man einen prozentualen Wert auswählen.

Vorsicht: Bei vielen Dateien kann das Eingeben der Größe länger dauern, da die Vorschau bei jeder Ziffer die gesamte Größe neu berechnet. Dabei muss man etwas Geduld beweisen.

4. Anschließend wählt man Ok und die Bilder werden verkleinert. Beim Schließen der Vorschau werden die Original Dateien mit der verkleinerten Version überschrieben.

5. Will man auch das Dateiformat ändern, so kann man über Ablage > Ausgewählte Bilder exportieren auch noch das Dateiformat einstellen.